Evaluation
Aus Zukunftswerkstatt
Inhaltsverzeichnis |
Ziele
- unmittelbare und größere Einflussmöglichkeiten der Studenten
- gute Lehre belohnen/würdigen, Engagement der Lehrenden unterstützen
- Evaluation transparent und öffentlich machen
- Konsequenzen aus der Evaluation ziehen und deutlich machen
- Missstände (z.B. Langeweile) aufdecken und abstellen
- Konstruktive Rückmeldung geben
bisheriges Brainstorming
- Feedback an Dozenten möglich
- Feedback hat Effekte, verändert etwas
- Lehrende sollen Motivation entwickeln, sollen Lehre ernstnehmen - Engagierte Hochschullehrende
- Studis sind nicht mehr Leistungserbringer nach Maßgabe der Dozenten, sonder umgekehrt
- Studierende als Auftraggeber, als Kunden, die berechtigte Ansprüche an ihre Uni haben und diese auch durchsetzen
- Lehre als wichtigster Aufgabenbereich der Dozenten (warum heißen sie sonst so?;-))
- Hinweis: in der Lehre werden Mängel wahrgenommen
- Ärger der Studis wird zukünftig ernstgenommen
- Erfolgskriterien und –kontrolle für Lehre, Evaluation exisitieren
- Lehre und Lehr(miss)erfolg transparenter machen
- Konkretisierung der Verbesserungsmöglichkeiten
- Öffentlichkeit erzwingt Veränderung
- Konsequenzen ziehen und ersichtlich machen
- direkte und unmittelbare Rückmeldung an Dozenten
- persönliches Einbringen in die Lehrveranstaltung ist möglich
- man kennt sich gegenseitig und kann sich austauschen
- Lebendigkeit und Interaktion wird gefördert
- Spassfaktor, Freude und Lockerheit im Umgang
- Phantasievolle Gestaltung des Unterrichts
- Unkonventionalität und Individualität bleibt erhalten und wird gefördert
- der/die Einzelne fühlt sich erwünscht und bringt sich gerne ein
- mehr Emotionalität im Umgang und Ausdruck
- Studis und Dozierende begegnen sich als Menschen
- Möglichkeiten der Technik und der Interaktion werden kreativ eingesetzt
- Kreativität, Originalität
- Einmaligkeit der Situation wird erlebt und genossen, Freude am Leben in der Uni
- direkte Rückmeldung Studierende an Lehrende
- befreiend, emotionale Kommunikation
- unmissverständliche, effektvolle Äußerung
- eigene Stimme wird ernst genommen (Anerkennung)
- Abbau der Hemmschwelle
- Vergleich mit Quizshow: "Zu Wort kommen"
- Kritik verhallt nicht, es kommt auf jeden Fall zu Reaktion
- Lehrende werden gezwungen, Feedback zur Kenntnis zu nehmen
- steigert Bereitschaft der Studierenden, Kritik zu äußern (keine Passivität) und Feedback-Akzeptanz auf Dozentenseite
- Spaßfaktor
ein paar Umsetzungideen
- Umfrage unter Ex-Studenten des Instituts: was ist heute noch/wieder für dich relevant?
-->Dieses Feedback dann in den Prozess der Veranstaltungsauswahl und -planung einbringen.
- Umfrage unter Hauptstudiums-Studenten, was für sie im Grundstudium wichtig und gut war, was gefehlt hat.
- Studenten in die Planung von Veranstaltungen einbeziehen! Evaluation ist ein Umweg auf das gleiche Ziel hin, Mitwirkung ist der direkte Weg!
Bärbels Fragen
- Wie können wir eine Evaluation entwickeln, die nicht nur ein Stimmungsbild nach einer Veranstaltung wiedergibt, in der nicht nur ein momentanes Gefühl abgefragt wird, sondern in der wir auch "harte" Daten finden?
- Lehrveranstaltungen sollten / müssen Lehrziele beinhalten, die operationalisierbar sind (dies ist die Voraussetzung, dass überhaupt Evaluation möglich wird) daraus folgen dann Kompetenz- und Lehrziele der Teilnehmenden. Evaluation frägt nun danach in welchem Maße diese Ziele
erreicht wurden (Zielerreichungsgrad) Das ist viel mehr als ein momentanes Stimmungsbarometer.
Weiter führen schon die Fragen:
- Wie beurteile ich die Lehre nach einem Jahr, wie nach 5 Jahren (z.B. Beurteilung des Grundstudiums im Hauptstudium, Beurteilung des Studiums nach einem Jahr im Beruf, nach 5 Jahren).
In Richtung auf harte Daten führen die Fragen:
- Welchen Nutzen ziehe ich aus einer Veranstaltung (z.B. wenn ich in Allg etwas über Wahrnehmung gehört habe, kann ich das als Grundlage in Klin einsetzen?)
- Was weiss ich noch Jahre später davon? Kann ich dann noch mit diesem Wissen ein praktisches Problem lösen? Oder welche Veranstaltungen waren es, die mir noch Jahre später geholfen haben, eine Aufgabe anzupacken und welche Aspekte davon waren es?
Insofern müßte eine Evaluation die Berufsanfänger und die länger schon den Beruf Ausübenden, aber auch die Abbrecher / Aussteiger beinhalten.
- Gerade in Psychologie sollten die Forderungen, welche die Methodenlehre an Evaluation stellt (s.Literatur), ernst nehmen und nicht auf Stimmungsabfragen (wie dies von sozialwissenschaftlichen Laien häufig gemacht wird) beschränken.

