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Utopien
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Kritik war gestern
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Kritik war gestern

Hallo liebe Zukunftswerker!

Willkommen auf unserem Wiki. Alle die, die nicht an der ersten Zukunftswerkstatt teilgenommen haben und gerne mitmachen oder Ideen beisteuern möchten, sind ganz herzlich eingeladen! Meldet Euch einfach per Mail (Zukunftswerkstatt.Heidelberg@gmx.de) oder kommt zu einem der nächsten Treffen.

Für die, die schon dabei sind und das Wiki bearbeiten: wenn Ihr wollt, dass jeder weiss, wer die Änderungen vorgenommen hat, dann meldet Euch mit Eurem Namen an und loggt Euch ein. (ganz oben rechts) Geht aber auch ohne (dann steht nur die IP-Adresse da).

Bei technischen Fragen helfe ich Euch gerne weiter.

--Kjell 17:50, 9. Jun 2007 (IDT)


Inhaltsverzeichnis

Wer sind wir und was machen wir?

Dies ist die Seite einer Gruppe von Studenten und Mitarbeitern des Psychologischen Instituts der Universität Heidelberg, die sich erstmals am 11. und 12. Mai 2007 in Oberflockenbach getroffen haben und in einer Zukunftswerkstatt Visionen und Utopien für die Zukunft des Lernens (und Lebens) an unserem Institut entworfen haben und weiterhin entwerfen. Dieses Wiki soll uns helfen den Prozess zu dokumentieren und zu organisieren. Viel Spaß beim Durchschauen ;o)


Die Zukunftswerkstatt

Der Ablauf: Utopien, Ziele, Maßnahmen

Achtung: um einheitliche Terminologie zu wahren, sollte das Schaubild noch geändert werden: es handelt sich nicht um "Utopien > Bedeutungen > Ziele" sondern um "Utopien > Ziele > Maßnahmen"

Utopien

Utopien, worum geht´s da eigentlich? Nun, ein zentraler Punkt in der Zukunftswerkstatt ist die Phase der Utopien. Hier geht es nicht darum, realistische Ideen zu entwickeln sondern es geht darum, sich einfach mal treiben zu lassen, kreativ zu sein und den eigenen Ideen freien Lauf zu lassen, alles rund um das Thema "Was will ich?", "Wie sähe (m)eine perfekte Welt aus?" "Wie würde mein Institut sein, wenn es perfekt wäre?". Ganz wichtig ist es, an diesem Zeitpunkt weder über Machbarkeit noch über Korrektheit oder Angemessenheit der Ideen nachzudenken - das alles kommt später.

Ein Stück weit hat die Utopiensammlung wohl einen Katharsis-Effekt, man darf und soll sich die Welt einfach mal so träumen, wie man sie gerne hätte. Im späteren Verlauf werden die Utopien dann geprüft auf das, was eigentlich dahinter steckt. Aus der Konkretisierung der hinter der Utopie stehenden Ziele und Ideen können dann möglicherweise handfeste Maßnahmen gebildet werden. Ihr seht, es ist wichtig, auch einmal "draufloszuspinnen" und sich erst anschließend zu überlegen, warum einem gerade diese Utopie in den Sinn gekommen ist und auf welche Mängel oder Wünsche sie hinweist.

Beispiel für eine Utopie

Utopie: "Personen aller Statusgruppen treffen sich einmal wöchentlich gemeinsam zum Kochen." Es ist einleuchtend, dass dies nicht umsetzbar ist. Wichtig ist die Botschaft dahinter, die es ernst zu nehmen gilt: Von dem Urheber/der Urheberin der Utopie wird mehr informeller Austausch zwischen den Statusgruppen gewünscht. Er/sie möchte eine eigene Identität des Instituts mit mehr Zusammenhalt schaffen und/oder eine institutionalisierte Begegnung der Statusgruppen ins Leben gerufen wird. Aus Utopien leiten sich konkrete Deutung ab, die dann noch konkretere Maßnahmen nahelegen. Im Gegensatz zu einer direkten Abfrage der Wünsche und Maßnahmen, dienen die Utopien als Katalysator für kreative Neuvorschläge. Am Ende sind alle überrascht, wie vielfältig die WÜnsche sind und wieviel innovative Kraft nach Veränderungen strebt.

Ziele

In einem nächsten Schritt werden die vielen Utopien inhaltlich zusammengefasst und auf ihren Gehalt und ihren Hintergrund analysiert. Es wird überlegt, welche Wünsche, Ideen und Anregungen - kurz: welche Ziele - hinter den Utopien stehen. Diese werden gesammelt und wiederum in inhaltlich Sinnvolle Cluster gebracht.

Maßnahmen

Aus den Zielen heraus werden zuletzt konkrete Maßnahmen entwickelt, wie man diese praktisch verwirklichen kann. So entstehen aus Utopien, Träumereien und Wünschen letztendlich konkrete Handlungsalternativen, die umgesetzt werden können.


Termine

nächstes Treffen: Vorbereitung des Institutstags

  • Dienstag, 17.7.2007, 13:00 Uhr

Kjell, Sarah, Martin (+ event. Nadine?) - Besprechung des Ablaufs des geplanten Workshops

Abschlußtreffen für dieses Semster

  • in der Woche vom 23.-27.7. abends: Grillen bei Bärbel

bis dahin: Arbeit an der Clusterung der Ziele in den Kleingruppen -> Abschluß der Erstellung und Strukturierung des "Zielkatalogs"

Chronologie

Workshop in Oberflockenbach

  • Freitag, 11.5.2007 + Samstag, 12.5.2007

Anwendung des Konzepts "Zukunftswerkstatt" auf die Lehr-Lern-Situation am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg bzw. universitäre Lehre im Allgemeinen -> Durchführung der Phasen 1+2 der Zukunftswerkstatt (Utopien+Ziele)

1. Folgetreffen

Berichte der einzelnen Task-Forces, Weiteres Vorgehen, Nächstes Treffen, Studiengebühren-Komission

2. Treffen: Evaluation

  • Mittwoch, 30.5.2007, 18:30 Uhr Übungsraum B

Wir haben uns mehrere Stunden lang mit dem Thema "Evaluation" beschäftigt und uns mit Sebastian Stehle getroffen. Hier könnt Ihr schon mal ein paar Ideen lesen und noch welche dazuschreiben: Evaluation

3. Treffen: Installation der Baustelle etc.

  • Dienstag, 12.6.2007, 18:00 Uhr ÜRB

Wir haben die "Baustelle", die die momentanen Veränderungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume andeuten soll, im Hintergebäude des Instituts eingerichtet und das "Band" mit erwünschten Zielen bei der Gestltung der Lehre aufgehängt.

Sommerkolloqium "Evaluation"

  • Mittwoch, 13.6.2007, 14:00 Uhr HS2

Instituts-Kolloquium zum Thema Evaluation - hier soll das Modell für die Evaluation am Institut von allen für die nächste Zeit beschlossen werden. Wir wollten uns mit dem am 30.5. entwickelten Input beteiligen. =>Unser Konzept wurde im Vorfeld verteilt, die Zukunftswerkstatt wurde von Kjell vorgestellt, anschließend stellte Sebastian Stehle sein Evaluationskonzept vor und es wurde darüber "diskutiert"...

4. Treffen: Zukunft der ZW

  • Dienstag, 19.6.2007, 19:30 Uhr ÜRB

Sammlung von Vorstellungen, wie es mit der ZW weitergehen könnte u. soll, sowie Austausch über die motivationale Lage der Teilnehmenden... Fazit: es soll u.a. an einem "Leitfaden für gute Lehre" gearbeitet werden

5. Treffen: Arbeit an Zielen -> Maßnahmen

  • Dienstag, 3.7.2007, 19:30 Uhr ÜRB

Abbau der "Baustelle", Arbeit an der Konkretisierung der restlichen Utopien zu Zielen und am "Clustern" der Ziele Arbeitsziel für diese Semester soll der Abschluß des Zielkatalogs sein, woraus dann konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Außerdem soll die ZW auf dem Institutstag am 20.7. vorgestellt werden.

Überleitung in das Comenius-Programm


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