Ziele

Aus Zukunftswerkstatt

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Inhaltsverzeichnis

Didaktik/Formen

Lehrveranstaltungen

strukturelle Gestaltung

Lehrveranstaltungen sollen

  • abwechslungsreich sein
  • vielseitig sein
  • interaktiv sein
  • verschiedene Sinnesmodalitäten einbeziehen (Lernpsychologie!)
  • übersichtliche Gruppengrößen ermöglichen
  • dem Inhalt angepasst sein
  • aktive Auseinandersetzung mit dem Thema fördern
  • anschaulich sein
  • ermöglichen, die Lehrinhalte zu erleben

Aktivation und Begeisterung fördern

  • Lehrinhalte sollen spannend dargeboten werden
  • Einbezug von Themenwünschen der Studierenden
  • aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff (erhöhte Gedächtnisleistung im Anschluss)
  • angeregter Austausch zwischen allen Teilnehmern in der Veranstaltung
  • Umgang mit Kritik soll gelernt und gefördert werden
  • aufgelockerte Atmosphäre der Lehrveranstaltungen (körperliche & geistige Bewegung im Unialltag -> gilt besonders für lange und anstrengende Veranstaltungen)
  • fachliche Fähigkeiten der Studenten fördern, nutzen und in den akademischen Betrieb einbringen
  • Motivation der Studierenden zu fachlichem Engagement fördern
  • Beschäftigung mit Neuem anregen
  • Kommunikation zwischen Studierenden und Dozenten verbessern
  • Ausbildung von Nachwuchsforschern fördern

Praxisnähe und Expertise

  • Bezug zur Praxis und zu späteren Arbeitsfeldern
  • Training vielfältiger Kompetenzen (Moderation, Präsentation, Durchführung/Gestaltung von Workshops, etc.)
  • stärkere Vernetzung/Austausch mit anderen Fachbereichen
  • Möglichkeit des direkten Kontakts zu Experten (Uni-intern & -extern)
  • hoher Anspruch an akademisches Niveau des Institutspersonals
  • frühe und adäquate Einblicke in die Praxis
  • Kombinationen von Exkursionen und Lehrveranstaltungen
  • Psychologie außerhalb des Instituts erfahrbar machen
  • Kontakte zu Praxisbereichen pflegen

neue Lernformen

  • Anwendung neuer Lerntechniken (Moodle, E-Learning etc.)
  • Berücksichtigung der technischen Anforderungen der Arbeitswelt
  • Erleichterung des Lernens
  • Zugang zu technischen Geräten erleichtern, die zum Lernen genutzt werden können

Grundsätzliche Lernkultur

Motivierende Lernumgebung

  • mehr Spass am Lernen
  • positive Stimmung fördert die Motivation
  • Aufmerksamkeit wird gefördert
  • Sich auf die Inhalte ganz einlassen können (Lernklima lässt das zu)
  • Freude am Lernen
  • Intrinsische Motivation
  • Universitäre Atmosphäre ist anregend
  • Effektivität und Spaß am Lernen schließen sich nicht aus
  • Unkonventionellere Gestaltung von Lehr-Lern-Umgebungen

Erfahrungsorientiertes Lernen

  • Anschaulichkeit der Inhalte ist groß
  • Erlebnisorientiertes Lernen ist nachhaltiger
  • Verständnis der Inhalte wird erleichtert
  • weniger abstrakter Input
  • Erlebnisse mit Lerninhalten, d.h. unmittelbare Erfahrung des Lerninhalts
  • Mehr Exkursionen
  • Lehrveranstaltungen außerhalb der Universität
  • Mehr Veranstaltungen außerhalb der Hörsäle
  • Psychologische Phänomene (z.B. Gruppenprozesse) selbst erleben
  • Erlebnisorientierung
  • Mitarbeit von Studierenden in Forschungsprogrammen, aber auch in Projekten außerhalb der Uni

Lernpsychologische Fundierung

  • Lerninhalte werden „tiefer“ verarbeitet
  • Lerninhalte sind sinnvoll miteinander vernetzt und existieren nicht getrennt voneinander
  • Lernsituationen sind nicht zu starr vorstrukturiert, können während des Lernens weiterentwickelt werden
  • Lerninhalte bauen aufeinander auf
  • Emotionaler Bezug zu Lehrinhalten erleichtert Lernen
  • Lernen mit hohem Praxisbezug und Anschauungswert
  • Aktives Lernen
  • Die Lehrenden bemühen sich, sich kontinuierlich sowohl inhaltlich als auch didaktisch weiterzuentwickeln

Kommunikative Atmosphäre

  • mehr Interaktion zwischen Studis und mit Dozent
  • Wertschätzung und Begeisterung für Dozent
  • Austausch mit anderen Universitäten
  • Dozenten sind offen für Anregungen und Meinungen der Studierenden
  • Mehr Interaktion, Lernen gemeinschaftlich auf gleicher Augenhöhe
  • Mehr Teamarbeit

Persönliche Relevanz, Anwendungsbezug

  • Involviertheit der Lernenden in den Lerninhalt, Selbstbezug
  • Man lernt während des Studiums etwas über sich selbst
  • Lernen über sich selbst als ein Studienziel
  • Persönliche Relevanz des Gelernten ist sichtbar
  • Ziel des Lernens ist das Lernen selbst, nicht die Prüfungsnote
  • Wunsch, sich ganz auf die Inhalte einlassen zu können
  • Lernen als persönliche Bereicherung
  • Uni ist kein Elfenbeinturm
  • Alltagsbezug
  • Während des Studiums lernt man, zu unterrichten
  • Wertschätzung und Relevanz der eigenen Arbeit
  • Praxisbezug, Anwendungsorientierung

Perspektivische Offenheit

  • Mehr Lernen über andere Kulturen; Perspektivenwechsel betreiben
  • Erkenntnisgewinn durch Kulturvergleiche
  • Austauschprogramme
  • Voneinander lernen

Prüfungsleistung

Wertschätzung

  • persönliche Anerkennung für Geleistetes
  • persönlicher Einsatz wird mehr gewürdigt
  • individuelle statt soziale Vergleichsnorm
  • angemessener Abschluß des Studiums (z.B. Diplomfeier in stilvollem Rahmen)
  • Prüfer sollen Lernleistung stärker würdigen (keine Massenabfertigung von Prüflingen)

Flexible&individuellere Prüfungsmodalitäten

  • mehr Spielraum bei der Prüfungsgestaltung
  • Stellenwert der (Abschluß-)Prüfungen soll sinken
  • intrinsische Motivation, individuelle Bezugsnorm & Lernzielorientierung im Vordergrund
  • flexiblere Prüfungskriterien
  • stärkere Berücksichtigung der praktischen Kompetenzen
  • Form und Gewichtung der Prüfungsmodalitäten soll individuell abgestimmt werden können
  • Prüfung nicht als singuläres Ereignis sondern kontinuierliche evaluative Begleitung durch Lehrende

Flexible&unbürokratische Handhabung der Prüfungsordnung

  • bessere/unkompliziertere Anrechenbarkeit von Studienleistungen (z.B. aus Auslandssemestern)
  • Berücksichtigung der individuellen Situation des Studierenden

Evaluation

  • unmittelbare und größere Einflussmöglichkeiten der Studenten
  • gute Lehre belohnen/würdigen, Engagement der Lehrenden unterstützen
  • Evaluation transparent und öffentlich machen
  • Konkretisierung der Verbesserungsmöglichkeiten
  • Raum für Veränderungen ermöglichen
  • Konsequenzen aus der Evaluation ziehen und deutlich machen
  • Missstände (z.B. Langeweile) aufdecken und abstellen
  • Konstruktive Rückmeldung geben
  • Lehre wird ernst genommen
  • Studenten als Auftraggeber, als Kunden, die berechtigte Ansprüche an die Universität haben
  • gegenseitiges ernstnehmen
  • Erfolgskriterien- und Kontrolle für Lehre, Evaluation

Außerdem siehe http://zukunftswerkstatt.wiki-site.com/index.php/Evaluation

Lehrinhalte

Atmosphärisch

Allgemein

Wohlfühlen

  • Atmosphäre schaffen, die anzieht/-spricht
  • Uni als Ort zum Wohlfühlen
  • Gemütlichkeit
  • Oase in der Stadt
  • Ausspannen/Energie tanken zwischen den Veranstaltungen (frisch gestärkt in die nächste Veranstaltung)
  • Optimale Lernumgebungen -> optimale Ausstattung auch für die Phasen zwischen den Veranstaltungen
  • Ablenkung/Entspannung am gleichen Ort wie Lehre/Lernen
  • Gute Atmosphäre durch Spaß an der Sache
  • Angenehmes Lernen
  • Lernen soll und kann Spaß machen
  • Ausgleich zwischen Lernen und Entspannung
  • Freizeit ums/im Institut
  • Rückzugsmöglichkeit
  • Möglichkeiten zum Stressabbau

Gemeinschaft

  • Gemeinschaftsgefühl stärken
  • Akzeptanz
  • Nett zueinander sein
  • Gegenseitige Akzeptanz
  • Zugehörigkeit
  • Gegenseitiger Respekt
  • Verbindungen fürs Leben schaffen

Lernmethoden

  • Bunt = anregend
  • Bunt = Vielfältigkeit (nicht nur farblich/äußerlich)
  • Förderung von Kreativität
  • Flexibilität der Veranstaltungen
  • Offenheit für Neues (von allen Seiten)
  • Interaktive Veranstaltungen
  • Kreative und Alternative Veranstaltungen und Diskussionsformen
  • Offenheit für neue (Lehr-) Methoden
  • Lernen vom/durch/beim Leben
  • Neue Ausdrucks-/Diskussionsformen
  • Ab und zu mal den „Ernst des Lebens“ hinter sich lassen

Architektur

  • Nutzung des Innenhofs und der Möglichkeiten des Institutsgeländes
  • Ort der Begegnung
  • Spannung zw. „altem Gemäuer“ und moderner Ausstattung und Geisteshaltung
  • Potential des Innenhofs nutzen

Menschlichkeit

  • Menschen sind Forschungsimpuls und –antrieb statt nur Forschungsobjekt
  • Begegnung
  • Emotionen und Emotionalität erlaubt/erwünscht
  • Selbsterfahrung
  • Gleichberechtigung für jeden Geldbeutel (Teilnahme am gesellschaftlichen Essen für alle)
  • Fair sein, Öko für alle die es mögen.
  • Menschliche Lebensbedingungen

Offenheit

  • Ausreichende Ausstattung
  • Bereitschaft über eingefahrene Strukturen hinaus über Dinge nachzudenken
  • Uni als Möglichkeit zum persönlichen Wachstum
  • Neues entsteht: Sowohl auf sich selbst bezogen als auch durch sich selbst
  • Zeitdruck rausnehmen
  • Förderung der Interdisziplinarität, Flexibilität des Denkens
  • Toleranz gegenüber neuen/fremden/unbekannten Meinungen und Leuten
  • Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit Kritik
  • „Kritik muss erwünscht sein!“
  • Toleranz gegenüber Personen
  • Toleranz, Akzeptanz und Respekt vor den Mitmenschen
  • maximale Flexibilität im Studium
  • Auswahlmöglichkeit, wann was wie intensiv studiert wird
  • „Nutzen“ nicht hochwissenschaftlicher oder scheinbar überflüssiger Fragen wird erkannt* Kritisches Denken wird an der Uni institutionalisiert
  • Ständige Veränderung bringt ständig neues und Abwechslung
  • Akzeptanz der Meinungen und Ansichten anderer
  • Akzeptanz
  • Respekt
  • Weniger Konkurrenzdenken
  • Wahlmöglichkeiten nach Interessen
  • Leistungsdruck senken
  • Gegenseitige Wertschätzung
  • Weniger Vorgaben, mehr freie Entfaltung
  • Platz für eigene Kreativität und Einbringungen
  • Seminare sollen den Interessen der Teilnehmer so gut wie möglich entsprechen
  • Mitspracherecht für alle Teilnehmer
  • Hierarchie zwischen Studis und Dozenten nicht mehr so stark
  • Studis und Dozenten auf einer Ebene
  • Freundschaftlicher Umgang
  • Miteinander und füreinander anstelle von Abhängigkeiten
  • Freie Wählbarkeit/mehr Freiheit bei der Wahl von Studieninhalten und Studienverlauf
  • Förderung von Austausch zwischen den Unis
  • Überwindung der Institutsspezialisierungen
  • Offenheit für andere Unis, Sichtweisen und Theorien
  • Interesse für die Ansichten anderer Kulturen und Zeiten
  • Wertschätzung von vermeintlich „Dummen“ Fragen aufgrund ihres Potentials für neue Lösungen und Denkanstöße
  • Lernen von anderen
  • Spontaneität
  • Entwicklung durch den Verlauf selbst
  • Strukturen sollen offen und flexibel sein, und sich ständig weiterentwickeln
  • Jeder wird akzeptiert wie er ist, und jeder schätzt den anderen

Erkenntnis, dass jeder für sich einen wertvollen Beitrag zum Studium leisten kann

Interaktion

Allgemein

Studierende zu Studierenden

Studierende zu Lehrenden

  • Menschlicher, unkomplizierter und freundlicher Umgang miteinander geprägt von gegenseitigem Interesse
  • das Institut als Gemeinschaft, keine Konkurrenz der Fachbereiche untereinander
  • Begegnungen der Statusgruppen auf gleicher Augenhöhe bei gemeinsamen Aktivitäten
  • Studenten und Professoren sind gleichgestellt
  • Kontinuierliche Verbesserung und Reflektion der Lernerfahrung
  • Lernen wird wichtig genommen
  • Universität und Freizeit sind nicht scharf getrennt und befruchten sich gegenseitig
  • Kreativität in der Gemeinschaft
  • Menschlichkeit
  • Institutionalisierung von gemeinsamen Aktivitäten

Technik

Allgemeines/Abstraktes/Gesellschaft

Uniphilosophie

  • gleiche Chancen beim Zugang und im Verlauf, "alle Türen stehen mir offen"
  • gleiches Mitspracherecht für alle
  • Gemeinschaft, Gefühl, willkommen zu sein, menschlicher Umgang & faires Miteiander
  • Lernen ist Grundrecht
  • Ausrichtung an wissenschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Kriterien
  • weg von der Massenabfertigung - hin zu individuellen Lernbiographien
  • philosophische Grundlagen werden einbezogen
  • Selbstkritik und -reflektion
  • Integration & Vielfältigkeit
  • Flexibilität
  • Kooperation statt Konkurrenzdruck lernen
  • Uni definiert sich (stärker als bisher) über die Lehre

Integration mit der Gesellschaft

  • Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen
  • alle Gesellschaftsschichten miteinbeziehen
  • ehrlicher und offener Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • offene und engagierte Kommunikation mit der Welt, Wissenschaft anschaulich und verständlich machen (verschiedene Abstraktionsniveaus für verschiedene Rezipienten, z.B. Kinder, Schüler, Erwachsene mit unterschiedlichem Bildungsgrad)
  • Nutzen jeder einzelnen Veranstatung für gesamte Gesellschaft erhöhen

Umwelt/Nachhaltigkeit/Gesundheit

  • die Universität arbeitet aktiv an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen (z.B. Umweltprobleme) mit
  • mehr Harmonie zwischen uns und anderen Menschen und Lebewesen
  • Achtung und Rücksicht auf sich selbst und andere
  • Wohlgefühl an der Uni steigern (und nach aussen tragen), Gesundheit wird wichtig genommen und aktiv erhalten

Interdisziplinarität

  • Andere Fachrichtungen stärker in den Uni-Alltag einbeziehen
  • Kommunikation zwischen verschiedenen Instituten fördern
  • interdisziplinäre Theorienbildung fördern
  • geistige Flexibilität erhalten
  • Kreativität fördern

Globalisierung

  • interkulturelle Vernetzung stärken und Austausch erleichtern
  • Globales Bewusstsein stärken
  • interkulturelle Kompetenzen fördern
  • von anderen Kulturen und ihren Denkweisen und Ansätzen lernen
  • unseren Horizont erweitern durch internationalen Austausch (übern Tellerrand gucken)
  • Wissensfortschritt durch sehr unterschiedliche Standpunkte beschleunigen

Persönliche Werkzeuge

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